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Dem SMK-Konzept liegt die Idee zu Grunde, Orte zu schaffen, die so eingerichtet sind, dass SM'er sie jederzeit zum Ausleben ihrer Neigung nutzen können.
Man muss nicht zu einem bestimmten Termin geil sein, an dem ein Event statt findet. Also keine Kneipe, die einmal in der Woche Darkrooms einrichtet, sondern ein regelrechtes SM-Haus, wo jeder SM'er, jederzeit hinkommen kann und alles vorfindet was er sich wünscht, egal ob er Einsteiger ist oder erfahren, egal ob Singlefrau, Singlemann oder Paar:
Saubere Räume in denen man agieren und auch Übernachten oder SM-Urlaub verbringen kann. Wo er stets Gleichgesinnte für Gespräche oder gemeinsamem Agieren findet. Wo er ausreichend SM-Möbel und Spielgeräte findet. Wo er zu einem vernünftigen Preis essen und trinken kann. Wo Partys statt finden, Workshops und Seminare Wo er notfalls Hilfe findet bei Problemen rund um die Thematik SM, auch in persönlichen Gesprächen. Wo man auch als Frau alleine hingehen kann und sicher agieren kann (z.B. Erstdate) Wo man SM so ausleben kann wie man möchte und nicht beurteilt wird. Wo man nicht von Trittbrettfahrern, Spinnern und Spannern belästigt wird. Wo keine Massenfeten mit 2-300 Leuten stattfinden, sondern kleine überschaubare Gruppen anwesend sind. Wo der Mensch selbst im Vordergrund steht und nicht sein Outfit und was er ist oder besitzt. Wo so viel Freiheit wie möglich und so wenig Einschränkungen wie nötig herrschen.
Dabei steht das Konzept finanziell auf drei Säulen:
1. Beiträge 2. Überschüsse aus Verpflegung und Einnahmen aus Merchandising 3. Einnahmen aus Seminaren, Workshops, Feten und SM-Urlaub
Würde man die Kosten eines solchen Hauses (siehe Link "Kosten") nur auf die Beiträge umlegen, wäre dies für viele nicht erschwinglich. Oder man müsste so viele Mitglieder werben, dass eine spontane Nutzung des Hauses nicht mehr möglich ist.
Hierbei werden notwendige Arbeiten, so weit es möglich ist, ehrenamtlich von den Initiatoren und den Mitgliedern selbst durchgeführt: Renovierung, Reparaturen und Einrichtung des Hauses, Pflege der Homepage, Werbung durch Versenden von Rundschreiben, Reinigen der Zimmer und Gemeinschaftsräume, Wäsche waschen und bügeln (Bettwäsche, Handtücher), Buchführung, Organisation von Events, Kochen, einkaufen usw. usw.
Dies geschieht um die Kosten und damit die Belastung der Mitglieder so gering wie möglich zu halten.
Umsetzung des Konzeptes
Hier erläutern wir, wie das Konzept umgesetzt wird. Der erste Schritt zur Umsetzung, war die Gründung eines Vereines im Jahre 1998, der dann Menschen mit entsprechender Neigung um sich versammelt hat, welche dieses Konzept mit tragen wollten. Der zweite Schritt war die Eröffnung eines eigenen SM-Hauses im Jahre 1999 in Hohenfels in der Eifel. Da der damalige SMC zu schnell auf über 400 Mitglieder anwuchs, allein durch Mundpropaganda, wurde das Haus zu klein. Das Dreisäulenprinzip funktionierte nicht mehr. Das Haus war täglich von Mitgliedern belegt, es waren jedoch keine zusätzlichen Seminarräume vorhanden, so dass die Säule Seminare, Workshops etc, nicht mehr vorhanden war und dadurch die Einnahmen zu gering waren, das Haus trug sich nicht mehr und wurde im Jahr 2004 geschlossen. In Folge einer zweijährigen Krankheit des Initiatorenpaares und erheblichen Schwierigkeiten bei der Suche und vor allem bei der Finanzierung eines geeigneten Objektes dauerte es bis 2007, bis ein geeignetes Objekt gekauft werden konnte. Damit nicht wieder die gleichen Probleme wie in Hohenfels auftraten musste das Objekt sowohl Räumlichkeiten für Seminare und Workshops aufweisen, als auch eine ausreichende Anzahl von Zimmern für den "normalen" Mitgliederbetrieb. Dies boten meist nur ehemalige Hotels und Pensionen. Aber genau diese wurden von den Banken in der Regel nicht finanziert. Erst das jetzige Objekt wurde von der Größe und Ausstattung her allen Anforderungen gerecht und war vom Preis her aus privaten Mitteln und den Beteiligungen der noch rund 250 Mitgliedern bezahlbar. Ein weiterer Grundsatz des Konzeptes ist es, nicht mehr Geld auszugeben, wie durch die drei Säulen hereinkommt. Dies hat zwar zur Folge dass das Haus erst nach und nach das Ambiente erhält, welches uns allen vorschwebt, es macht uns aber auch von Banken und privaten Geldgebern unabhängig. Wir sind nicht gezwungen, Kommerz um jeden Preis zu betreiben, wie z.B. Großfeten udgl. Der nächste Schritt war die Gründung einer Schweizer Aktiengesellschaft, damit die Mitglieder mittels ihrer Beteilungen (Aktien) Offiziell und gesetzeskonform Miteigentümer des Objektes und aller weiteren Objekte wurden. Auf diese Weise kann jeder SM'er durch Aktienkauf Miteigentümer des jetzigen SMK-Hauses und weiterer SMK-Häuser werden. Bei der Gründung wurde das Firmenkapital von 100.000,- CHF voll eingezahlt. Die weiteren Schritte zur Umsetzung des Konzeptes sind der Ankauf eines Nachbarhauses und die Anwerbung weiterer Mitglieder. Das Nachbarhaus wird künftig als Wohnhaus dem vierköpfigen SMK-Team dienen. Hierdurch wird die jetzt von ihnen belegte 1. Etage des jetzigen Hauses frei und es entstehen 11 weitere Zimmer. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Übernachtungs- und Spielzimmer auf insgesamt 24 Räume. Damit hat der SMK ein Haus zentral in Deutschland gelegen, mit großem Gemeinschaftsraum, Speiseraum, Seminarraum und 22 Spiel- und Übernachtungszimmer. Somit sind alle angebotenen Veranstaltungen teilweise auch parallel möglich. Durch die Anwerbung weiterer Mitglieder, der Mitgliederstand ist inzwischen wieder auf rund 300 Mitglieder aus ganz Deutschland angewachsen, streben wir nicht nur das Auffangen der gestiegenen Energie und Versorgungskosten an, sondern im Endeffekt auch die allgemeine Senkung der Mitgliedsbeiträge und sonstigen Preise. Insgesamt liegt dem SMK ein schlüssiges Konzept zu Grunde, welches von den üblichen Fetenlocations erheblich abweicht. Ein Bestehen seit 10 Jahren beweist jedoch, dass dieses Konzept von vielen angenommen und mitgetragen wird, während dutzende von diesen Locations inzwischen wieder geschlossen wurden. Trotz tollem Ambiente.
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