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Stammtisch "drunter&drüber"
Stammtisch 04.02.2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BlackLady   

Der Februarstammtisch war dieses Mal ausgebucht. Nicht nur Stammgäste, sondern auch viele Neulinge  hatten den Weg zu einem gemütlichen Abend gefunden. Nach dem leckeren Abendessen begann die Themenrunde. Zur Diskussion stand die Frage:


„Wer gibt denn vor, was ein richtiger  Dom oder eine richtige Sub ist?“


Warum ausgerechnet diese Frage? Ein Paar traf sich mit einem anderen - wohl zum Spiel verabredet. Die beiden leben ihre Beziehung / Neigungen auf Augenhöhe aus. Sie sitzt also ganz normal neben ihm und tut das, was sie auch sonst macht, wenn SM gerade nicht im Spiel ist. Der andere Dom, war darüber wohl recht empört oder eher irritiert und meinte: „Was hast Du denn für eine Sub, die kniet ja gar nicht neben dir auf dem Boden!“


Da stand sie nun im Raum, diese Frage – und sie wird wohl sehr häufig zu hören sein. Doch stellt sie sich wohl auch selbst denjenigen, die neu in der SM Szene unterwegs sind und sich in den Anfängen befinden. Doch wieso kommt die Frage überhaupt auf und von wem wird sie gestellt?
Irgendwann im Leben begegnet einem vielleicht das Thema SM und oft lässt es einen dann nicht mehr los. Man geht einen völlig neuen Weg und stellt fest, dass man nicht wirklich weiter kommt. Sei es weil man keine Gleichgesinnten findet, oder auch nicht den richtigen Partner dafür hat. Also schaut man sich allein um und ist froh über einen „kleinen roten Leitfaden“, der einem die Sache ein klein wenig leichter machen könnte. Sei es in Form von diversen Büchern, Internetforen, Party- oder Stammtischbesuchen. Oft gelesen und vielfach zitiert „Die Geschichte der O“ oder auch „Gor – Die Gegenerde“. Dort ist ja alles prima beschrieben. Das kann man so machen - muss man aber nicht.


Fragt man also 5 Leute, bekommt man 6 Meinungen. Das ist nun mal einfach so und lässt sich nicht explizit auf das Thema SM beziehen. Dankbar für jeden gut gemeinten Rat und vermeintliche Hilfestellungen, lässt man sich ein auf die Vorgaben der Anderen, ohne sich selbst zu hinterfragen. Dann hat man einen Partner gefunden, macht zusammen die ersten Erfahrungen und hat oft die Dinge im Kopf, die man gehört oder gelesen hat, möchte sie so anwenden und muss feststellen das es nicht geht. Das passt komischerweise gerade in der Konstellation überhaupt nicht zusammen. Man ist verunsichert, weiß nicht weiter… und dann kommt vielleicht noch die Frage: „Was macht ihr denn für SM?? Das geht doch ganz anders."


Ein Satz ist öfter im SMK zu hören: „SM ist, was ihr daraus macht!“ Nicht mehr und nicht weniger. In unserer Diskussionsrunde sind die Meinungen recht nah beieinander. Jedes Paar das SM lebt, oder als sexuelle Erweiterung mit einfließen lässt, lebt seinen eigenen SM.  Dass das auf Augenhöhe und in gleichberechtigter Partnerschaft geschehen sollte, versteht sich von selbst. Wenn ein Dom seine Sub ständig auf Knien haben möchte, sie ist damit einverstanden und tut es gern – dann bitte, warum nicht? Jeder nach seiner Facon. Doch wer maßt sich an, seine Form des SM auf alle anderen übertragen zu wollen? In vielen Clubs in denen SM-Events stattfinden wird man schon komisch angeschaut, wenn die Sub sich frei umher bewegt und nicht ständig am Rockzipfel des Herrn hängt. Wenn die beiden dann auch noch einen Lachflash in ´ner Session bekommen, verstehen das viele andere so gar nicht mehr. Die! gehen ja auch zum Lachen in den Keller. Cool


Jedes Paar wird sich im Laufe der Zeit einfach selbst hinterfragen, die eigenen Unsicherheiten abbauen, sich im klaren werden, was man zusammen will und was einem Spaß macht. All das kann lange dauern, oder aber auch schnell gehen. Lernprozesse dauern doch das ganze Leben und es werden noch viele Wege sichtbar, von denen man vorher nichts ahnte – die einem selbst als nicht gangbar erschienen. Da zählt überhaupt nicht, was die anderen dazu sagen und darüber denken. Wahrscheinlich ist es purer Neid derjenigen, die solche dämlichen Fragen stellen. Wohl weil sie selbst nicht so frei sind, ihren eigenen SM so zu leben, wie sie das eigentlich möchten. Weil sie sich nach anderen richten, ohne zu merken das sie ihren eigenen Weg gar nicht gehen - sondern die Wege Anderer. Wenn man in dieser großen Unbekannten „SM“ unterwegs ist, sich selbst seine Informationen über die allgegenwärtigen Medien beschafft, sich dabei jedoch selbst vergisst oder verliert, kann man das auch „klischeegeimpft“ nennen. Ein Wort das an diesem Abend geprägt wurde. Wer die Risiken und Nebenwirkungen abbauen möchte, kommt einfach mal zum nächsten Stammtisch in den SMK – da wird Euch geholfen. Wink

 

Eure BlackLady

 
Stammtisch 07.01.2012 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Phoenixin   

Nach der wunderbaren Silvesterfeier, bei der 29 SM´ler gemeinsam das neue Jahr begrüßt hatten, trafen wir uns am Samstag, den 07. Januar 2012 zum ersten Stammtisch des Jahres.

Es hatten sich 19 Teilnehmer eingefunden. Da waren einige „altbekannte“ und auch neue Gäste  unter uns. Es freut uns immer wieder, dass auch Interessenten von nah und fern den Weg nach Schnepfenthal finden, wir begrüßen alle immer mit der gewohnten und geliebten Herzlichkeit, welche wir selbst auch immer im SMK erfahren.

Die meisten Gäste waren schon am Nachmittag, einige schon am Vortag angereist. Einige kamen gerade zur rechten Zeit. Und die rechte Zeit ist immer Punkt 19.00 Uhr. Da läutet Horst, der die große Tafel liebevoll eingedeckt hat, die Glocke und ruft alle zum Essen zu Tisch. Alles ist bereit für das 3 – Gänge – Menü, welches die Hausherrin, Irmi und die Kleene für alle vorbereitet haben. Es gab noch eine dritte fleißige Person, die ein wundervolles Detail des Desserts zubereitet hat. Darauf komme ich dann noch mal zurück.

Nun der Schmaus begann mit einer leckeren Cremesuppe, die wie immer vorzüglich schmeckte. Nach einer kleinen Pause, in der dann immer die Raucher rauchen und die Nichtraucher nicht rauchen Wink, wurde der Hauptgang serviert: Reis und Hähnchen mit Fenchel angerichtet. Ich kann sagen, es war super lecker. Und dann kam das Dessert, wieder nach einer kleinen Pause.
Es war eine Raffaello – Quark – Sahne – Creme auf Himbeeren mit einer Kette aus mehreren Schokoladengliedern, die selbst angefertigt worden waren von unserem M.

Hm ich sage euch, es war ein Augen- und Gaumenschmaus der besonderen Art.

Nun, das Essen gehört als Ritual zu unserem Stammtisch, wie das Amen in der Kirche dort hingehört und daher habe ich es im Bericht mit erwähnt. M., war leider beim Essen noch nicht anwesend. Er kam ziemlich spät, als wir schon mitten im Thema steckten. Aber es gab für diesen Superkettennachtisch Standing Ovation für ihn, was ihn wohl überraschte, aber sicher auch freute.

Das Thema hatte heute auf Irmis Anweisung die F. auszuwählen. Da sie es erst zu spät erfahren hatte, hatte sie sich mit C. abgesprochen und das Thema lautete heute: Vergewaltigung im SM, ja oder nein? Wie seht ihr das?

Uff. Das ist ein schwerer Brocken, dachte ich im ersten Moment. Es kam dann zu einigen zaghaften Wortmeldungen, die eine wohl herrschende Unsicherheit zu der Problematik erkennen ließen. Nun ist das ja schon ein Thema, das gesellschaftlich geächtet ist, und wie wir denke ich im Konsens dann auch einhellig der Meinung waren, „zu Recht“. Es kam die Überlegung, dass es oft wohl eine Fantasie, oder eine Vorstellung von Subs und Doms sein kann. Dass diese Fantasien gewiss einen großen Reiz auf diejenigen ausüben, die sie haben. Und es kam auch die Überlegung, der zaghafte Ansatz, dass Mann oder Frau es mal gern probieren würde. Es wurden alle Stammtischteilnehmer zu einer Meinungsäußerung aufgefordert und es beteiligten sich auch alle. Wer bereits Erfahrungen mit dem Thema in real bzw. im Spiel hatte, hat diese erzählt. Es ist eine Gratwanderung, wenn ich meinen Eindruck schildern darf. Denn wenn aus dem Spiel Realität wird, und der oder die, die es betrifft, das dann gar nicht mehr gut findet, dann wird es gefährlich und grenzt an ein Verbrechen. In der Diskussion wurde der Bogen dann zu den existierenden Sklavenverträgen gespannt. Wir stellten fest, dass diese wohl für die einzelnen von Bedeutung sein können, aber im Ernstfall natürlich rechtlich vollkommen irrelevant sind. Gegen ein Spiel, das dann wohl auf dem wichtigen Vertrauensverhältnis zwischen den beiden Agierenden beruht, war dann wohl auch nichts einzuwenden. Fremde einzubeziehen in dieses Spiel, hielten die meisten oder alle für gefährlich und würden sie nicht machen. Es waren aber auch Teilnehmer, die das schon erlebt hatten, bzw. wussten, dass es praktiziert wird.
Es war wie immer spannend zuzuhören, die Gedanken der anderen zu verfolgen und brachte mich wieder ein Stück weiter zu mir und meinen Vorstellungen. Ich denke, dass es den andern ähnlich gegangen ist.

Nach der Auflösung der Stammtischrunde, bzw. dem Ende des Gespräches, gab es noch viele gute Unterhaltungen und mein Herr, der Haushund Hasso und ich vergnügten uns noch beim öffentlichen Spiel. Zuerst testeten wir die geniale Konstruktion der Bandschlingennetzes und des Flaschenzuges im Flur. Danach gab es meine öffentliche Züchtigung mit Stock, Peitsche und Kochlöffel.

Es war ein Genuss und ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich bei dem Team vom SMK, bei Irmi, Horst und der Kleenen für die wie immer gute Organisation und Durchführung des Stammtisches inkl. Essen, bei M. für die Schokokette. Bei F. Und C. für das spannende Thema, bei allen Beteiligten für ihre Mitsprache, bei Hasso für die Bereitstellung und Hilfe mit dem Schlingenkäfig und fürs Fotografieren und bei meinem Herrn für die liebevolle Zuwendung und das wahr machen der öffentlichen Züchtigung.

Eure Phoenixin

 
Stammtisch 03.12.2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BlackLady   

Der letzte Stammtisch des Jahres 2011 sollte wieder etwas besonderes werden und mit über 40 Gästen an diesem Abend, ist dies dem Team des SMK hervorragend gelungen!

Eingeladen waren die Betreiber der Black & Purple Fashion aus Berlin, sowie die Maskottchen-Spezialisten von Inferna Dreams. Bei Martina und Christian von Black & Purple konnten wir uns nach Herzenslust durch alle mitgebrachten Kleidungsstücke und Spielzeuge probieren. Angefangen vom Krankenschwester-Latex-Kleidchen bis hin zu kurzen Short´s oder Langröcken für die Männer. Bei Inferna Dreams werden, von Angelika und Christian, Lack & Leder Maskottchen von Hand gefertigt. Die ersten beiden Smeddy´s Bruno und Torsten, 2 Teddys aus Lack, waren mit dabei und wurden ausgiebig begutachtet. Alle anderen Gäste waren aufgefordert all die Sachen mitzubringen, die sie nicht mehr anziehen oder benutzen. So wurde aus dem Stammtisch ein kleiner Flohmarkt, bei dem einige Stücke die Besitzer wechselten.

Auf keinen Fall darf unerwähnt bleiben, was für ein tolles 3-Gänge-Menü das Team des SMK für uns alle gezaubert hat. Bei Lauch-Süsskartoffelsuppe, Altbärchis Glühweinbraten und weißem Schokoladenmousse an Rotweinbirne, bekamen wir alle einen kleinen Vorgeschmack auf Weihnachten.

Das Jahr neigt sich nun dem Ende und ich möchte hier einfach mal Danke sagen an all die Gäste, die den SMK besucht haben und weiterhin besuchen werden. Ein ganz großes Dankeschön gilt jedoch den Initiatoren des SMK - die dieses Jahr eine Menge Kraft brauchten - und trotzdem immer für jeden ein offenes Ohr hatten.

*

Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang,

sondern ein weiterleben mit der Weisheit,

die uns die Erfahrung gelehrt hat.

*

 

 
Stammtisch 05.11.2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BlackLady   

D/S – Fluch oder Segen?

Das Thema unseres November Stammtisches war recht schwierig zu beantworten. Nicht nur wegen der verschiedenen Meinungen, sondern auch weil die Frage an sich mehrfach formuliert werden musste um die Beweggründe zu verstehen.

Immer wieder hören, sehen oder erleben wir submissive Menschen, die in einer echten 24/7 Beziehung leben wollen. Die sich selbst, ihre eigene Meinung und ihren Trieb zur Selbsterhaltung aufgeben – alles um nur noch einem Dom zu dienen. Ist so eine D/S – Beziehung lebenswert?

Man könnte sagen jeder nach seiner Facon. Nur, so einfach ist das nicht. Ich selbst bin der Meinung, dass das Thema BDSM an sich schon viel Faszination ausübt – vor allem auf Anfänger.  Man ordnet sich erst einmal pauschal als Dom oder Sub ein und dann geht´s los. Beide Seiten lassen es auf sich zukommen und schauen mal was passiert. Kann gut enden, kann aber auch schief gehen.  Dom erkennt plötzlich: „wow, mit Sub kann ich anstellen was ich will, wie geil ist das denn?“.  Und Sub findet es toll, was unter der Führung von Dom so alles möglich ist.

Jeder Dom hat gegenüber Sub ein erheblich zusätzliches Verantwortungsgefühl. Wenn Dom jedoch nicht verantwortungsvoll ist und einfach nur Bock hat, mal zu gucken wie weit Sub den Weg mit geht, ist es schon sehr gefährlich. In solchen 24/7 Beziehungen geht es soweit, dass Dom erlaubt wann gegessen und getrunken wird, wann Sub auf Toilette darf,  ob und wann überhaupt etwas erlaubt ist. Für mich persönlich ist das die totale Selbstaufgabe, doch Sub fühlt sich darin scheinbar wohl.  Das Dom sein eigenes Leben komplett danach ausrichten muss, wenn er so eine Sub sein eigen nennt ist wohl klar.  Doch viele sind sich der Folgen nicht bewusst.

Meiner Meinung nach behandelt Dom in so einem Fall Sub als Spielzeug seiner Macht. Und wenn er keine Lust mehr hat, sich Gedanken zu machen wie Sub über den Tag kommt, was getan werden darf und was nicht, (wir reden immer noch von 24/7) dann lässt er Sub einfach fallen. (?) Wo ist da die Verantwortung einen Menschen wieder auf den richtigen Weg zu bringen, bzw. diesen krassen Weg überhaupt gehen zu wollen? Sicher gibt es Subs die das so wollen und vielleicht auch brauchen. Allerdings glaube ich, dass diese Menschen nicht aus dem Kontext BDSM heraus dieses Verlangen haben, sondern sich in deren Lebensverlauf irgendetwas ereignet hat, was dieses Verhalten fördert. Wenn Sub einmal so tief gefallen ist, bzw. wie gesagt wurde: Sub „Scheiße“ fressen würde nur um des dienen willens, dann ist Sub ganz weit unten. Dann braucht es Menschen / Freunde von außen, die Sub aufzeigen in welchem Dreck er/sie liegt und das das so nicht lebenswert sein kann. Dass diese Hilfe sehr schwer ist und meist nicht angenommen wird, weil das Bewusstsein des Dienens so elementar in Sub verankert ist, dürften viele schon selbst erfahren haben.

Schlussendlich ist es so, dass eine S/M oder D/S – Beziehung immer auf Augenhöhe geführt werden sollte, Dom Verantwortung für Sub übernehmen muss, Grenzen sicher erweitert werden können, jedoch immer im Rahmen des physischen und psychischen Zustandes des Partners. Lebenswert ist also eine solche Beziehung nur dann, wenn Dom es soweit im Griff hat, das sich Sub jeden Tag selbst im Spiegel in die Augen schauen kann und alles in Ordnung ist.

 
Stammtisch 07.05.2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Conny - Engelchen Frechdachs   

Und wieder ist ein Monat rum und der nächste Stammtisch stand ins Haus. Die ersten Gäste reisten bereits Mittwoch / Donnerstag an, um nur ja nicht zu spät zu erscheinen. Das nenne ich mal Vorfreude!!!

Freitag und Samstag ging es munter weiter, so dass wieder einmal zusätzlich im Seminarraum 2 Tische eingedeckt werden mussten, da die Plätze im Speisesaal nicht ausreichten.

Irmi und Anette zauberten ein köstliches 3 Gänge Menü, bestehend aus:

* einer tollen Spargelsuppe

* Reis an knuspriger, gefüllter Pute in einer Weißweinsoße, dazu Brokkoli und Blumenkohl

* 3erlei Schokoladenmousse

Danach brauchten alle eine Verschnaufpause, bevor es mit unserem Themenabend los ging. Bis dahin trudelten noch weitere 10 Gäste ein - wie ihr merkt, wurde es eine sehr große Runde. Unsere Moderatorin BlackLady begann mit der Frage eines weiblichen Mitgliedes, bezüglich Spuren auf der Haut - ungewollt oder gewollt - wie gehen andere damit um?

Anfangs waren Spuren für die Fragestellerin undenkbar, mittlerweile wünscht sie sich diese, ersehnt sie und ist traurig, wenn sie zu schnell verblassen. Sie schaut sich “ihre” - oder sind es “seine“ Spuren auf Fotos an oder betrachtet sie im Spiegel und hofft sie mögen noch einige Zeit bleiben. In dieser Aussage haben sich so manche wiedergefunden und es kam recht schnell eine Gesprächsrunde zustande.

Nicht jeder allerdings empfindet Spuren von einer Session als schön. Manche wollen daher diese Spuren möglichst minimieren, ohne aber auf eine intensive Session verzichten zu müssen. Es gibt hierfür spezielle Salben die die Auflösung eines Blutergusses fördern oder die entzündungshemmend, abschwellend und schmerzlindernd wirken.

Auch bei Spuren gilt mal wieder - jeder so, wie er mag.

Abendfüllend war diese Frage jedoch nicht, so dass wir noch ein 2. Thema in Angriff nehmen konnten.

Ist Sub zu stark - ist Top zu schwach?

Wie bringt Sub den Top in ein Spiel?

Hier haben es Masochisten wohl etwas leichter, Sadisten zu Handlungen zu bringen.

Ein kleiner Machtkampf macht siegen und besiegt werden immer süßer.

Wohingegen Dom verloren hat, kann er sich gegenüber Dev nicht durchsetzen (zumindest wenn dies permanent geschieht). Er wird von Dev nicht mehr ernst genommen und das ist der Anfang vom Ende. Was fühlt ein Top, wenn er Sub im Spiel benutzt hat, sei es weil sie ihn drängte oder auch nur um ihr etwas Gutes zu tun. Fühlt er sich selbst danach benutzt?  Vor allem Neulinge haben Probleme damit, BDSM in ihre Wertvorstellungen zu integrieren und es kommt zu großen Gewissensbissen.

Hervorgerufen wird dies oft durch die Spuren, die Sub zugefügt wurden und die zum Teil noch nach Tagen sichtbar sind. Aber auch direkt nach einem Spiel kann es geschehen, dass Top das Gefühl hat, einfach zu weit gegangen zu sein, auch wenn das Spiel beiden Spaß gemacht hat. Oder er hat Angst davor, seine dunkle Seite irgendwann nicht mehr unter Kontrolle haben zu können. Gerade wenn Hemmschwellen (die auch ein Top hat) im Spiel überwunden worden sind, sind sie das im Alltag noch lange nicht. Natürlich bleiben diese Hemmschwellen im Alltag vorhanden, aber dies immer logisch strikt zu trennen, fällt vielen nicht gerade leicht.

Hier hilft nur reden, reden, reden!!!

Sicher hätten wir noch stundenlang über dieses Thema, welches in so viele andere Bereiche einfließt, reden können. Doch jeder moderierte Stammi hat auch mal ein Ende.  Einige Gäste saßen in kleineren Runden noch zusammen und sprachen über das Thema noch weiter. Andere zog es in ihre Zimmer, wieder andere zu den Spielgeräten.

Es wurde, wie bereits Tradition, schon hell, als die letzten Gäste den Schlaf suchten Wink

 

 

 
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